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Crémant d’Alsace, ein traditionelles Savoir-faire

Die Ursprünge des Crémant d’Alsace

Crémant d'Alsace

Seit Ende des 19. Jahrhunderts stellten mehrere Elsässer Winzer Schaumweine nach der traditionellen Methode her. So entwickelte sich ein Savoir-faire, das 1976 mit der offiziellen Anerkennung der AOC (Appellation d‘Origine Contrôlée) Crémant d‘Alsace belohnt wurde.

Heute ist der Crémant d‘Alsace der meistgetrunkene Schaumwein in Frankreich (abgesehen vom Champagner), und auch international ist er äußerst beliebt. Der Konsum dieser elsässischen Schaumweine machte 2016 in Frankreich rund 7 % des gesamten Weinkonsums aus. 26 % aller im Elsass produzierten Weine sind heute Crémants d‘Alsace – ein weiterer Beleg für seinen Erfolg.

Wie wird Crémant d’Alsace hergestellt?

Crémant d‘Alsace wird aus Elsässer Rebsorten erzeugt, die entweder einzeln oder als Assemblage – das heißt miteinander vermählt – verwendet werden. Traditionell wurde er aus Pinot Blanc hergestellt, jedoch verwendeten die Elsässer Winzer im Laufe der Jahre auch weitere Rebsorten: Riesling verleiht dem Crémant lebendige, fruchtige Akzente, Pinot Gris bringt Ausgewogenheit, Finesse und Kraft. Diese Crémants können als „Blanc de blancs“ (Weißweine aus hellen Trauben) bezeichnet werden. Die rote Rebsorte Pinot Noir wird auch verwendet – und zwar auf zweierlei Weise: Sie kann als Weißwein vinifiziert werden, dieser nennt sich dann „Blanc de Noirs“. Oder aus ihr wird ein Crémant d‘Alsace Rosé erzeugt. Übrigens ist Pinot Noir die einzige rote Rebsorte, die für diese Appellation verwendet werden darf.

Die Trauben für den Crémant d‘Alsace sind immer die ersten, die während der Lese geerntet werden. Dank dieser frühzeitigen Lese erhält man perfekt ausgewogene Trauben.

Crémant d‘Alsace wird, ebenso wie Champagner, nach der traditionellen Methode erzeugt – einzig die Rebsorten und das Terroir, also das Anbaugebiet, machen den Unterschied. Nach der Pressung der gelesenen Trauben wird ihr Saft zur Weinbereitung der Crémants in Tanks gefüllt. Hier finden zwei Gärvorgänge statt: Der erste ist die alkoholische Gärung, der zweite die malolaktische Gärung. Anschließend folgt die Flaschenabfüllung. Dabei werden eine Wein-Zucker-Lösung und aktive Hefen hinzugefügt. Diese beiden Zutaten führen zur „prise de mousse“, zur Flaschengärung, die für die Herstellung von Crémant d‘Alsace zwingend notwendig ist. Dabei entstehen der Druck und die feinen Perlen in der Flasche.

Die Flaschengärung dauert mindestens 12 Monate. Anschließend folgt die Phase des Degorgierens, dem Entfernen des Hefesatzes. Dafür wird die Flasche kopfüber gestellt, damit sich die Hefen langsam absetzen können. Das Hefedepot, das sich dadurch bildet, wird eingefroren. Dieser „Eis-Korken“ wird dann durch den Druck der Kohlensäure in der Flasche herausgeschleudert. Die dadurch fehlende Weinmenge wird durch die Zugabe von in Wein gelöstem Zucker ausgeglichen. Je nach Zuckergehalt erzeugt man so Crémants d‘Alsace unterschiedlicher Süßegrade: brut, sec oder demi sec.

Crémant d'Alsace von Lucien Albrecht

Die Crémants d’Alsace von Lucien Albrecht

Die Crémants d’Alsace Lucien Albrecht gelten als Pioniere dieser Appellation, da bereits 1971 erste Versuche der Schaumweinerzeugung unternommen wurden. Die Trauben wachsen auf hauptsächlich kalkhaltigen Böden, an die sie besonders gut angepasst sind. Diese Rebsorten eignen sich ideal für die Herstellung des Crémant d‘Alsace. Der unbestrittene Erfolg des Hauses Lucien Albrecht basiert auf der täglichen Arbeit der Winzer, die das Beste aus den verschiedenen Rebsorten herausholen. Ein Erfolgsbeispiel ist der Crémant d’Alsace Rosé Lucien Albrecht. Er ist auf dem amerikanischen Markt eine echte Referenz und gilt als DER Schaumwein par excellence für festliche Anlässe.

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